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Text: Rexclub Württemberg und Hohenzollern
Foto: mit verschiedenen Kleintierrassen


Z341 Kirchberg/Murr

Gründungsjahr: 1957

Gründungsjahr Jugendgruppe: 1961

Vereinsheim: Ja

Ausstellungshalle: Ja

Zuchtanlage: Ja

Adresse: Backnanger Weg, 71737 Kirchberg/Murr

Homepage: KTZV Kirchberg/Murr

Email: Nein


1. Vorsitzender

Bernd Müller, Max-Eyth-Str. 1/1, 71672 Marbach am Neckar

Tel. 07144-818111

Email: berndmueller@bmk-karosseriebau.de


Vereinsheim Kirchberg

Schon fünf Jahre vor der Gründung bestand ein gemeinsamer Verein zwischen Affalterbach und Kirchberg. Durch einige Unstimmigkeiten und durch eine überproportionale Mitgliederzahl aus Kirchberg, wurde den Kirchbergern nahe gelegt, einen eigenen Verein zu gründen. Am Abend des 23. November 1957 war es dann soweit. Der Kreisvorsitzende Albert Maute traf sich im Gasthof „Krone” mit den Gründungsmitgliedern und gab die positive Meinung des Verbandes bekannt. Anschließend wurde die Vereinsleitung, bestehend aus: 1. Vorstand Gotthilf Orthwein, 2. Vorstand Richard Adelhelm, Kassier Gotthilf Kümmel, Schriftführer Karl Roth gewählt. Nach drei Jahren hervorragender Öffentlichkeitsarbeit wurde unter dem ersten Vorsitzenden Gotthilf Orthwein der Beschluss gefasst, eigene Käfige zu kaufen. Kurz darauf musste aus Gesundheitsgründen Gotthilf Orthwein von seinem Amt zurücktreten. Nach mehrmaligen Wahlversuchen ging dann mit Stimmenmehrheit Gotthilf Brezler als neuer Vorstand hervor. 1970 wird ein Antrag zum Bau einer Zuchtanlage einreichte. Es folgte nun ein Schriftverkehr, der sich bis ins Jahr 1977 hinzog. Nach zehnjähriger Leitung des Kleintierzuchtvereines Kirchberg wurde dem ersten Vorsitzenden Gotthilf Brezler für seine treuen Dienste die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Bei gleichzeitig angesetzten Neuwahlen wurde der neue Vorstand gewählt: Erwin Bärlin. Nach zwei Jahren legte er sein Amt nieder. In einer äußerst hektischen Atmosphäre wurde nach einer neuen Vereinsleitung gesucht. Nach langem Tauziehen ward sie gefunden: Heinz Hecht übernahm die Geschicke zur Leitung des Vereines. Hauptziel der nächsten Jahre war die Öffentlichkeitsarbeit, die ihren ersten Höhepunkt 1973 im Kelterfest erreichte. Eine aus dem Dornröschenschlaf geweckte alte Kelter wurde zum Ausstellungsraum für Kleintiere umfunktioniert. Das Jahr 1973 barg noch ein erwähnenswertes Ereignis: am 29. Dezember vollzog sich die Eintragung in das Vereinsregister. Somit erlangte der Verein die Rechtsfähigkeit. Drei Jahre später erfolgte die Zuweisung des Platzes – am Waldrand in der Nähe des Sportplatzes – durch die Gemeinde, auf welchem später einmal die Zuchtanlage erstellt werden sollte. Nun musste man sich um die Baugenehmigung für die einzelnen Häuschen bemühen. Aber wieder verstrichen einige Jahre. Mit dem neu gekauften Zelt bestritt der Verein das erste Kirchberger Bürgerfest, das 1977 abgehalten wurde. Im darauf folgenden Jahr legte Heinz Hecht krankheitshalber sein Amt nieder. In der einberufenen Hauptversammlung sprachen ihm die Mitglieder ihren Dank dafür aus, dass er sich unermüdlich mühte, den Verein zu festigen und im Kreisverband Geltung verschaffte. Neuer Vorstand wurde Gottlieb Deuschle. Im Dezember 1979 wurde die Baugenehmigung zur Errichtung der Zuchtanlage ausgesprochen. Somit konnte im März 1980 der erste Spatenstich zum Bau der Zuchtanlage von Gottlieb Deuschle vollzogen werden. Seit diesem Zeitpunkt konnte über viele anfallende Arbeit nicht geklagt werden. Da alle weiterhin so tatkräftig zugepackt hatten, konnte die Zuchtanlage 1983 eingeweiht werden. Vorher sollte noch ein wichtigerer Anlass begangen werden, am 24. April 1982 wurde mit einem Festabend in der Gemeindehalle in Kirchberg das 25jährige Vereinsbestehen gefeiert. 1982 wurde auch der erste Stromerzeuger angeschafft, da man weder einen Strom- noch Wasseranschluss in der neuen Zuchtanlage zur Verfügung hatte. Frischwasser wurde mittels eines Tanks zur Anlage gebracht. Die Einweihung der Zuchtanlage konnte man mit einem Tag der offenen Tür am 26. Juni 1983 feiern. Eine weitere Weichenstellung des Kirchberger Vereins wurde durch Beschluss in der Jahreshauptversammlung 1983 gefasst, der Wechsel vom Kreisverband Ludwigsburg zum Kreisverband Backnang. Der Wechsel wurde dann am 1. Januar 1984 vollzogen. Bei der Jahreshauptversammlung wurde Helmut Kreimeyer zum 1. Vorsitzenden gewählt und löste Gottlieb Deuschle in seinem Amt ab. Unter Federführung des Kleintierzüchtervereins wurde ein Fest zu Gunsten des Tierschutzvereins Erlach zusammen mit verschiedenen örtlichen Vereinen durchgeführt. Am 18./19. Mai 1985 fand im Rahmen einer Kükenschau diese Veranstaltung statt. Zustande kam diese Veranstaltung durch Zuchtfreund Heinz Hecht. Beim Bürgerfestauftakt konnten dann Herrn Deis vom Tierschutzverein Erlach stolze 1200 DM überreicht werden. Ein weiterer Höhepunkt im Jahr 1985 war die Planung einer Ausstellungshalle zwischen Haus Nr. 1 und 3 mit der Größe von 10 x 10 Metern. Ein Höhepunkt im Jahr 1985 war wohl die Gründung der Frauengruppe Z 341 Kirchberg/Murr, es ist die dritte Frauengruppe im Kreisverband Backnang. Gründungsmitglieder waren: Helga Bohn, Natalia Creuz, Inge Döffinger, Martina Grammlich, Brigitte Mayer, Gloria Weiß und Ines Wildermuth. Martina Grammlich/Müller wurde die erste Frauengruppenleiterin. Am 5. Juli 1986 war Baubeginn der Ausstellungshalle. Bei der Lokalschau am 22./23. November 1986 konnte das 25jährige Jubiläum der Jugendgruppe gefeiert werden. Die Ausstellungshalle konnte dann nach viel Arbeit der Vereinsmitglieder am 31. Mai 1987 mit einem Tag der offenen Tür und 30 Jahre Kleintierzüchterverein Kirchberg/Murr e.V. gefeiert werden. Bei dieser Feier wurden die Zuchtfreunde Heinz Hecht und Richard Adelhelm für ihre besonderen Verdienste im Verein zu Ehrenzüchtern ernannt. Im Frühjahr 1988 traf der Tod des Vereinsvorsitzenden Helmut Kreimeyer den ganzen Verein. Das Organisations-Talent Helmut Kreimeyer war nicht mehr da. Komissarisch übernahm der zweite Vorsitzende Kurt Weiß die Führung des Vereins. Die Jahreshauptversammlung 1989 wählte Kurt Weiß zum 1. Vorsitzenden. Bei der Jahreshauptversammlung 1990 wurde Gerd Wildermuth zum 1. Vorsitzenden gewählt. In der Züchterklause entschied man sich für den Einbau eines Holzofens, der sich bestens bewährt hat. Vier Vereinsvorsitzende die im Gebiet Holzwiesen ihr Domizil hatten, wagten Ende 1999 / Anfang 2000 den Entschluss, bei der Gemeinde Kirchberg/Murr nach zu fragen, ob eventuell das Freizeitgebiet Holzwiesen mit Strom, Wasser und Abwasser erschlossen werden könnte. Nach sehr vielen Arbeitsstunden und mit vielen Helfern konnte unsere Lokalschau im November 2000 zum ersten Mal in der Geschichte der Zuchtanlage mit Strom, Wasser und Abwasser abgehalten werden. Leider wurde Ende 2001 die Frauengruppe aufgelöst. 2007 wurde der Vorplatz mit Verbundsteinen gerichtet. Ferner wurde angeregt, vor der Ausstellungshalle eine Überdachung anzubringen, um bei der Jungtierschau überdachte Sitzplätze zu haben. In diesem Zuge wurde auch gleich der Weg vom Eingangstor der Zuchtanlage bis zu den Verbundsteinen mit Asphalt versehen.




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